Der Taucher Blog

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  • Sundhäuser See / Möwensee

    Posted on by Hawk

    Der Sundhäuser See und der Möwensee sind zwei durch Kiesabbau entstandene See. Die Wasserqualität der beiden Seen sind für deutsche Tauchgewässer sehr gut! Mit Sichtweiten von bis zu +10m je nach Jahreszeit, macht es viel Spaß, hier den einen oder anderen Tauchgang zu unternehmen.

    Der Grund der Seen ist durch den ehemaligen Kiesabbau geprägt, es gibt flache Bereiche sowie sehr markante “Hügellandschaften” unter Wasser zu bestaunen.

    In den teils festen Kiesboden werden von den hier heimischen Krebsen gern Höhlen und Behausungen gegraben. In den Seen sind mehrere Tausend Krebse von stattlicher Größe.

    Aber auch der Rest der Tierwelt kommt nicht zu kurz. Im Sundhäuser See können kapitale Hechte von mehr als 1m Länge beobachtet werden, armdicke Aale von über 1m länge sowie viele sehr große Barsche und Spiegelkarpfen trifft man bei Tag und Nacht an. Im Möwensee soll sogar ein großer Wels an der kleinen Insel mitten im See heimisch sein.

    Übersichtskarte - Sundhäuser See / Möwensee

    Übersichtskarte - Sundhäuser See / Möwensee

     

    Der Sundhäuser See

    Am Sundhäuser See befinden sich zwei Tauchbasen. Der See wurde auch in zwei Bereiche aufgeteilt. Der nordwestliche Teil des Sees bis zur Halbinsel wird durch die Tauchbasis “Tauchsportzentrum Nordhausen” abgedeckt. Der südöstliche Teil des Sees bis zur Halbinsel wird durch die “Oasis Tauchbasis” abgedeckt. Die Tagespreise sind unterschiedlich, die Oasis Tauchbasis ist zwar etwas günstiger, dafür bietet das Tauchsportzentrum Nordhausen einen umfangreicheren Service.

    Im nordwestlichen Teil des Sees können Tiefen von etwa 30-32m erreicht werden. Der südöstliche Teil des Sees gkann sogar bis auf 38m Tiefe betaucht werden.

    Im nordwestlichen Teil des Sees befinden sich neben einiger Ausbildungsplattformen auch drei Wracks: Charlotte I, Charlotte II & Charlotte III.

     

    Der Möwensee

    Der Möwensee ist etwas abgelegen von den beiden Tauchbasen. Der Zugang zum See ist mit einem Eisentor versperrt, Zugang wird durch die Basen gewährt. Taucht man von der nordwestlichen Seespitze ab, kann man mit einem Kurs in östlicher Richtung eine kleine Insel mitten im See antauchen. Hier befinden sich Überreste aus Zeiten des Kiesabbaus. Weiter kann man mit etwas Glück an der Insel einen großen Wels beobachten.

    Ein weiterer Einstieg ist weiter südlich neben der Bahnstrecke. Hier hilft ein für Taucher aufgestellter Aurüstungstisch beim Anlegen und Vorbereiten der Ausrüstung. Blickt man auf den See, fällt einem eine Boje auf, mit der die tiefste Stelle im See bei 46m markiert ist.

    Der Einstieg selbst ist ein rasch abfallendes Ufer mit einigen Industrieüberresten. Eine Lampe ist auf 40m oft erst bei einsetzen der Dämmerung erforderlich.


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